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Marken sind Gewinner der Regulierung

„Nach der Einführung der Schockbilder auf Zigarettenpackungen orientieren sich die Käufer wieder stärker am Markennamen. Marken geben Verbrauchern die Sicherheit, beim Kauf eine richtige Entscheidung zu treffen“, zitiert der Artikel einen Wissenschaftler der Markenrelevanzstudie.
Ob diese Sicherheit beim Zigarettenkauf tatsächlich besteht, darf bezweifelt werden. Das Verbot von Geschmacks- und Zubereitungsstoffen kann dazu führen, dass die bisherigen Erwartungen nicht mehr befriedigt werden. Die Studienergebnisse legen nahe, dass Reglementierungen den Platzhirschen zu Gute kommen. Neue Anbieter und neue Marken haben es zusehends schwerer, die Aufmerksamkeit der Konsumenten zu gewinnen, da die Ekelbilder und Ekeltexte auf Tabakpackungen die – durch weitgehende Werbeverbote ohnehin eingeschränkte – Kommunikation mit dem Kunden erschweren:

Studie: Warum die Relevanz von Marken wieder steigt

 

Aus gutem Grund war Juno rund

Es geht Spruch von Mund zu Mund / Der tut es allen Raucher kund / Aus gutem Grund ist Juno rund“, hieß es im Werbesong für die gleichnamige Zigarettenmarke. Vor 65 Jahren war das, es gab Schellack-Schallplatten, noch kein Werbeverbot für Tabakwaren im Radio, den antirauchenden Nationalsozialismus hatte man hinter sich gelassen und machte man sich auf in die Wirtschaftswunderzeit, als Wohlstand, Wirtschaftswachstum und Konsum noch etwas galten.

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Ekel – Jetzt im Handel

Als am 20. Mai die deutsche Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2)in Kraft trat, haben wir prognostiziert, dass es bei einigen Tabakwaren nur Wochen dauert, bis die neuen Packungen mit den Ekelbildern in den Einzelhandel gelangen. Der Deutsche Zigarettenverband (DZV) hatte zwar kürzlich Medienberichten zufolge vermutet, vor „Spätsommer oder Herbst“ würden sie nicht an Endkunden verkauft, aber wir waren besser informiert.

Ekelschachtel von vorne
Ekelschachtel von vorne

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