Archiv der Kategorie: 4|   EKELALBUM „SCHACHTELTEUFEL“

Online-Galerie 2017/18 [1]

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Die Person auf dem Bild sieht deutlich jünger als die allermeisten Lungenkrebspatienten. Man will uns also Angst einjagen, bereits früher als bei Betroffenen zumeist üblich davon befallen zu werden. Aber vielleicht hat sich die Dame – so denn überhaupt passionierte Raucherin – einfach nur gut gehalten.
Der Text stellt eine unbewiesene Behauptung auf. Vielleicht sind bis zu 90 Prozent der Betroffenen Raucher, aber das Verhältnis der Risikofaktoren (Gene, Radonstrahlung, offenbar auch Kohle- und Stahlindustrie, evtl. sogar zu viel Sauerstoff) ist unklar und der eigentliche Auslöser auch. Siehe etwa Metastasierung von anderen Krebsarten (mit wieder anderen Risikofaktoren) in die Lunge.
Keine Frage: Immer noch sterben zu viele an Lungenkrebs Erkrankte. Hätte man in den letzten Jahrzehnten nicht die vielen Milliarden für die Bekämpfung des Rauchens ausgegeben, hätte man sie in bessere Behandlung von Patienten und medizinischen Fortschritt investieren können. Statt in gesellschaftlichen Rückschritt durch die Hexenjagd auf Tabakgenießer mit der ganzen Propaganda.

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

„Smoke gets in your eyes“… Vielleicht sollte die EU von unserem reichlichen Steuergeld Untersuchungen in Auftrag geben, ob Erblindung die Wirksamkeit der Warnhinweise und Ekelbilder vermindert. Manches ist einfach nicht zum Ansehen.
Tragisch ist, wenn Blindheit dazu führt, sich nicht mehr selbst eine Zigarette anzünden zu können. Das widerfuhr der Französin Jeanne Calment, die deshalb im Alter von 119 Jahren mit dem Rauchen aufhörte, knapp 100 Jahre, nachdem sie damit angefangen hatte. Da sie im Alter von 122 Jahren starb, blieben ihr die EU-Tabakproduktrichtlinien mit ihren Ekelbildern und dem Inhaltsstoffe-Verbot erspart.
Freilich sollte man Risiken wie die Makuladegeneration im Auge behalten. Viel degenerierter allerdings ist die Tabakpolitik der Obrigkeit, insbesondere der EU, die Ekel auf Raucher verbreitet und in ihrer Widerlichkeit ein Spiegel der Seele derjenigen scheint, die solche Maßnahmen planen und durchsetzen.

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Édouard Manet: Der Raucher (1866), Minneapolis Institute of Arts

„An Ihren Statistiken bin ich nicht interessiert. Ich habe mir Ihren ganzen Stapel genommen und mir damit die Pfeife angezündet. […] Sie betrachten die Angelegenheit sehr einseitig. Sie verschließen Ihre Augen vor der Tatsache, dass die meisten alten Männer in Amerika rauchen und Kaffee trinken, obwohl sie – Ihrer Theorie zufolge – jung gestorben sein müssten.“

Mark Twain , Schriftsteller, 1893

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Neues Album für Schockbilder

Der Schachtelteufel 2 ist fertig, der Nachfolger des erfolgreichen ersten Sammelalbums für Ekelbilder. Die Tabakproduktrichtlinie 2 beglückt uns bekanntlich mit gleich drei Staffeln der kranken Phantasie von EU-Bürokraten entsprungenen „Zigarettensammelbildchen“. Seit Mitte 2017 ist die zweite Garnitur im Umlauf, wieder für ein Jahr. Auch diesmal gilt es, ein Set von 14 verschiedenen Bildern zu ergattern, um das Album zu füllen. Erhältlich ist der Schachtelteufel 2 als Dankeschön für eine kleine Spende von 3 Euro an Netzwerk Rauchen in unserem Spendenshop.

Wer das erste Sammelalbum nicht kennt, kann die Online-Galerie mit einem großen Teil der Inhalte durchblättern. Auch das neue Album für 2017/18 enthält wieder wissenswerte Informationen über Manipulation und Irreführung, die die EU in Text- und Bildform verbreitet, und kluge Zitate. Die neue Online-Galerie folgt bald, aber gedruckt bestellbar ist der Schachtelteufel 2 bereits jetzt.

 

 

Ekelalbum „Schachtelteufel“

Für unsere Mitglieder und Spender halten wir ein Sammelalbum für die EU-Ekelbilder (DIN A5 Querformat) bereit, in das Sie die Bilder kleben können, die Sie auf den Zigarettenpackungen vorfinden:

Ein solches Sammelalbum können Sie sich aber auch zum Selberdrucken herunterladen oder hier in gedruckter Form bestellen.

Wenn Sie sich hier und jetzt mit den Ekelbildern befassen wollen: Besuchen Sie unsere Online-Galerie, die aufgebaut ist wie ein bereits vollgeklebtes Sammelalbum.

 

Sammelalbum zum Runterladen

Fast dasselbe Sammelalbum, das wir für unsere Mitglieder und Spender in gedruckter Form (DIN A5, Querformat) vorbereiten, können Sie sich hier als PDF zum Selberdrucken herunterladen. Allerdings ist dieses der Einfachheit halber im Format DIN A4 hoch.

Es enthält keine Ekelbilder. Die müssen Sie selbst aus der zum Spruch passenden Zigarettenschachtel ausschneiden und einkleben.

Sammelalbum jetzt herunterladen

Hier erhalten Sie das Sammelalbum in gedruckter Form.




Online-Galerie 2016/17 [7]

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Früher war diese Behauptung unbekannt und ist in vielen Ländern heute noch nicht sehr verbreitet. Also kann man sich ungestört fortpflanzen. Es geht ja – wie bei den anderen Warnungen – nicht um tatsächliche Gefahren, sondern um Angstmache. Wenn man das einmal verstanden hat, braucht man sich weniger zu sorgen. Sorge dich nicht, liebe!
Woher kommt eigentlich der heilige Zorn über die ganzen rauchenden Schwangeren, wenn die Zigarette angeblich unfruchtbar macht?
Sollte man nicht zu wörtlich nehmen und etwa auf Verhütung verzichten. Sonst steht man da. Wenn das Kind dann erst mal auf der Welt ist, laufen rauchenden Eltern schnell Gefahr, die Wut der Neospießer auf sich zu ziehen – z.B. durch Rauchen in Gegenwart der Kinder. Völlig ungefährlich, aber nach deren Meinung sollen Kinder sogar vor dem Anblick rauchender Menschen „geschützt“ werden. Für Antiraucher, Tabakbekämpfer und ähnliches Volk sind eben nur Abstinenzler gute Vorbilder.

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Auf diesen Unfug ist man ursprünglich durch eine Studie mit ein paar Dutzend amerikanischen Vietnam-Veteranen gekommen, und fertig war die nächste Masche, den Leuten Angst einzujagen. Allerdings sind gerade während des deshalb sogenannten Baby Booms besonders viele Kinder geboren worden, in einer Zeit, in der die allermeisten Väter zur Rauchware gegriffen haben.
Von Weicheiern und Warmduschern, die in Embryonalstellung schlafen, sollte man keine Wunderwerke der Potenz erhoffen. Vielleicht ist der Knabe auf dem Bildchen ja eingefleischter Nichtraucher. Raucher jedenfalls sollten sich nichts einreden und schon gar nicht die Zigarette danach vermiesen lassen.
Diese Propagandatexte und Krankheitsporno-Bilder kommen ja von der EU. Angesichts der Qualität der dortigen Gesetzgebung wäre legislative Impotenz eine bessere Wahl.

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Foto: Carlos Huerta, cc-by-2.0

„Eine Eindämmung des Rauchens durch Beschämung, Beschimpfung, Bedrohung und Bestrafung von Rauchern wird sich meiner Überzeugung nach mit absoluter Sicherheit als gesellschaftlich wie gesundheitspolitisch kontraproduktiv erweisen. […] Die Leit­gedanken, die der Tabakproduktrichtlinie der EU zugrunde liegen, stehen im Widerspruch zu allem, was eine freie Gesellschaft in ihrem Wesen ausmacht.“

Prof. Dr. med. Romano Grieshaber, ehemaliger Leiter der Prävention und Forschung der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN)

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