Online-Galerie 2018/19 [5]

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

… Ihren Nachbarn, Ihrem Pizzaboten, Ihrer Hausratte und allen, denen Sie zu nahe kommen, bis ins dritte Glied. Nicht nur das Netzwerk Rauchen hat die Umgebungsrauch-Hysterie längst als Brunnenvergifter-Lüge enttarnt. Die Legende vom gefährlichen „Passivrauchen“ schmilzt bei näherer und kritischer Betrachtung wie Schnee in der Sonne.
Schöne weiße Schminke oder Photoshop-Bearbeitung vermitteln zudem den falschen Eindruck, im Zusammenhang mit dem Rauchen würde man typischerweise in jungen Jahren aus dem Leben gerissen. Krankhaft übersteigertem Risikodenken wird so der fatale Weg bereitet. Doch soweit muss es nicht kommen. Zeigen Sie einfach den falschen EU-Belehrungen den Mittelfinger und lassen sich Ihren Lebensstil nicht verbieten.
Ob von den abgebildeten Personen, die sich nicht entblöden, mit der Ablichtung auf EU-Propagandamaterial ein bisschen Handgeld zu verdienen, jemand raucht oder Freunde hat, bleibt im Ungewissen.

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Herzliches Beileid zum Dahinscheiden des Uropas, der 99 geworden ist, viel geraucht und früher immer Helmut Schmidt gewählt hat. Apropos Altkanzler – der ist nun ganz kurz, nachdem er mit dem Rauchen aufhören musste, gestorben. Als Nichtraucher wäre er auch nicht älter geworden, es wäre ihm nur länger vorgekommen. Auf die Frage, ob er je mit dem Rauchen aufhören wollte, antwortete er mal: „Nee. Ich bin doch nicht verrückt.“ Auch seine Stellungnahmen zum Thema haben sich immer wohltuend von der „Hysterie“ um den Tabak abgehoben. Auf die Frage, ob er jungen Leuten (siehe den auf dem Foto Abgebildeten) vom Rauchen abraten würde, antwortete er: „Ich würde niemandem unerbetene Ratschläge geben.“ Seine Nachfolger in der heutigen Politik hingegen ereifern sich, immer extremer ins Private hineinzuregulieren und sogar Produktpackungen damit zu verunstalten, statt öffentliche Probleme zu lösen.

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Bildquelle: aboutpixel.de / Hochzeit © Andreas Reimer

„Neben der Beleidigung der Verbraucher, die den irreführenden Ekelfotos ausgesetzt sind, stellt die verstärkte Verunstaltung der Schachteln einen inakzeptablen Eingriff in die wirtschaftliche Freiheit der Hersteller dar, die längst nicht mehr Herr über Inhalt und ihrer Ware sind. Da es die in der US-amerikanischen Verfassung garantierte Meinungsfreiheit unzulässig beschneidet, wenn man gegen seinen Willen zu Äußerungen gezwungen wird, hat […] ein hohes US-Berufungsgericht die Schockbilder vor der Einführung gestoppt.“

Christoph Lövenich, Politologe, Redakteur und Publizist

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