Online-Galerie 2016/17 [7]

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Früher war diese Behauptung unbekannt und ist in vielen Ländern heute noch nicht sehr verbreitet. Also kann man sich ungestört fortpflanzen. Es geht ja – wie bei den anderen Warnungen – nicht um tatsächliche Gefahren, sondern um Angstmache. Wenn man das einmal verstanden hat, braucht man sich weniger zu sorgen. Sorge dich nicht, liebe!
Woher kommt eigentlich der heilige Zorn über die ganzen rauchenden Schwangeren, wenn die Zigarette angeblich unfruchtbar macht?
Sollte man nicht zu wörtlich nehmen und etwa auf Verhütung verzichten. Sonst steht man da. Wenn das Kind dann erst mal auf der Welt ist, laufen rauchenden Eltern schnell Gefahr, die Wut der Neospießer auf sich zu ziehen – z.B. durch Rauchen in Gegenwart der Kinder. Völlig ungefährlich, aber nach deren Meinung sollen Kinder sogar vor dem Anblick rauchender Menschen „geschützt“ werden. Für Antiraucher, Tabakbekämpfer und ähnliches Volk sind eben nur Abstinenzler gute Vorbilder.

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Auf diesen Unfug ist man ursprünglich durch eine Studie mit ein paar Dutzend amerikanischen Vietnam-Veteranen gekommen, und fertig war die nächste Masche, den Leuten Angst einzujagen. Allerdings sind gerade während des deshalb sogenannten Baby Booms besonders viele Kinder geboren worden, in einer Zeit, in der die allermeisten Väter zur Rauchware gegriffen haben.
Von Weicheiern und Warmduschern, die in Embryonalstellung schlafen, sollte man keine Wunderwerke der Potenz erhoffen. Vielleicht ist der Knabe auf dem Bildchen ja eingefleischter Nichtraucher. Raucher jedenfalls sollten sich nichts einreden und schon gar nicht die Zigarette danach vermiesen lassen.
Diese Propagandatexte und Krankheitsporno-Bilder kommen ja von der EU. Angesichts der Qualität der dortigen Gesetzgebung wäre legislative Impotenz eine bessere Wahl.

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Foto: Carlos Huerta, cc-by-2.0

„Eine Eindämmung des Rauchens durch Beschämung, Beschimpfung, Bedrohung und Bestrafung von Rauchern wird sich meiner Überzeugung nach mit absoluter Sicherheit als gesellschaftlich wie gesundheitspolitisch kontraproduktiv erweisen. […] Die Leit­gedanken, die der Tabakproduktrichtlinie der EU zugrunde liegen, stehen im Widerspruch zu allem, was eine freie Gesellschaft in ihrem Wesen ausmacht.“

Prof. Dr. med. Romano Grieshaber, ehemaliger Leiter der Prävention und Forschung der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN)

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