Online-Galerie 2016/17 [2]

weiter-/zurückblättern:

EinleitungS. 1S. 2S. 3S. 4S. 5S. 6S. 7

strichelleiste_gelb

1-3_web
Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

„Schädlich für die Lunge“ sei das Rauchen, schrieb 1604 schon der damalige englische König Jakob I. im ersten zusammenhängenden staatlichen Anti-Raucher-Pamphlet der Weltgeschichte. Hat also wenig mit jüngeren medizinstatistischen Erkenntnissen zu tun, sondern war schon immer der Damen und Herren Tabakfeinde liebste Obsession. Geht sie aber nichts an, denn: „Meine Lunge gehört mir!“. Zur Dame auf dem Bild drängt sich eine Sprechblase auf: „Heute keinen Oralsex bitte, ich habe meine Tage“.
Während unsere Horror-Statistin zum Taschentuch greift, fragt sich der unbedarfte Leser: Gibt’s auf der Packung eigentlich auch einen Bestellcoupon für Kotztüten?

strichelleiste_gelb

1-8_web
Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Wer kennt denn einen Raucher oder eine Raucherin mit solchem Gebiss? Wird in der EU
schwierig zu finden sein. Vielleicht im letzten Hinterwald-Kaff eines armen Mitgliedsstaates?
Hier scheint eher die Zahnhygiene zu fehlen als dass viel geraucht wurde. Da bringt einem die bravste Enthaltsamkeit nichts, wenn meilenweit keine Zahnbürste in Sicht ist. Vielleicht sollte die EU diese Person aufspüren und ihr lebenslang Zahncreme spendieren? Ware jedenfalls eine sinnvollere Ausgabe als die ganzen Ressourcen, die in die Tabakbekämpfung fließen.
Unter dem Titel „Smoking Teeth“ findet man im Internet übrigens Warnungen vor Amalgam-plomben im Mund. Hat aber mit Tabak nichts zu tun.

strichelleiste_gelb

strichelleiste_blau

grieshaber-buch_web
Romano Grieshaber: Passivrauchen – Götterdämmerung der Wissenschaft, Publikom Z, Kasel 2012, ISBN 978-3-00-037605-4

„Als Präventionsfachmann muss ich Ihnen sagen, dass das ehrenwerte Ziel, mit solchen Mitteln aus möglichst vielen Rauchern glückliche und gesunde Nichtraucher zu machen, auf diese Weise gar nicht erreicht werden kann. […] Gleichzeitig werden ihnen dazu noch potentiell krankmachende Botschaften vermittelt, denn dass Angst vor Krankheit selbst ein Krankheitsauslöser sein kann (sogenannter „Nocebo-Effekt“) und dass dasselbe auch für die soziale Isolation gilt, in die Raucher wissentlich getrieben werden sollen, um sie damit unter Druck zu setzen, Nichtraucher zu werden, ist ebenfalls längst nachgewiesen.“

Prof. Dr. med. Romano Grieshaber, ehemaliger Leiter der Prävention und Forschung der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN)

strichelleiste_blau

weiter-/zurückblättern:

EinleitungS. 1S. 2S. 3S. 4S. 5S. 6S. 7

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*