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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Früher war diese Behauptung unbekannt und ist in vielen Ländern heute noch nicht sehr verbreitet. Also kann man sich ungestört fortpflanzen. Es geht ja – wie bei den anderen Warnungen – nicht um tatsächliche Gefahren, sondern um Angstmache. Wenn man das einmal verstanden hat, braucht man sich weniger zu sorgen. Sorge dich nicht, liebe!
Woher kommt eigentlich der heilige Zorn über die ganzen rauchenden Schwangeren, wenn die Zigarette angeblich unfruchtbar macht?
Sollte man nicht zu wörtlich nehmen und etwa auf Verhütung verzichten. Sonst steht man da. Wenn das Kind dann erst mal auf der Welt ist, laufen rauchenden Eltern schnell Gefahr, die Wut der Neospießer auf sich zu ziehen – z.B. durch Rauchen in Gegenwart der Kinder. Völlig ungefährlich, aber nach deren Meinung sollen Kinder sogar vor dem Anblick rauchender Menschen „geschützt“ werden. Für Antiraucher, Tabakbekämpfer und ähnliches Volk sind eben nur Abstinenzler gute Vorbilder.

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Zwar mal ein künstlerisch fast anspruchsvolles Motiv, dann aber doch zu durchsichtig in seiner Panikerzeugung.
Auf diesen Unfug ist man ursprünglich durch eine Studie mit ein paar Dutzend amerikanischen Vietnam-Veteranen gekommen, und fertig war die nächste Masche, den Leuten Angst zu einzujagen. Allerdings sind gerade während des deshalb sogenannten Baby Booms besonders viele Kinder geboren worden, in einer Zeit, in der die allermeisten Väter zur Rauchware gegriffen haben.
Raucher jedenfalls sollten sich nichts einreden und schon gar nicht die Zigarette danach vermiesen lassen.
Diese Propagandatexte und Krankheitsporno-Bilder kommen ja von der EU. Angesichts der Qualität der dortigen Gesetzgebung wäre legislative Impotenz eine bessere Wahl.

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Foto: Carlos Huerta, cc-by-2.0

„Eine Eindämmung des Rauchens durch Beschämung, Beschimpfung, Bedrohung und Bestrafung von Rauchern wird sich meiner Überzeugung nach mit absoluter Sicherheit als gesellschaftlich wie gesundheitspolitisch kontraproduktiv erweisen. […] Die Leit­gedanken, die der Tabakproduktrichtlinie der EU zugrunde liegen, stehen im Widerspruch zu allem, was eine freie Gesellschaft in ihrem Wesen ausmacht.“

Prof. Dr. med. Romano Grieshaber, ehemaliger Leiter der Prävention und Forschung der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN)

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Dieser arme bleich geschminkte Mann erinnert an den Herrn aus der ersten Staffel der Bilder (2016/2017), der zu vielen Wiedererkennungseffekten geführt hat. Vielleicht wird jetzt die EU wieder verklagt, und hoffentlich muss sie diesmal die Karten auf den Tisch legen und beweisen, dass es sich um einen Schauspieler handelt.
Zum Vorwurf selbst: Nicht einmal der großen rechtsmedizinischen Koryphäe Prof. Karl-Friedrich Boerne (Münster) würde es gelingen, nach einer Herzattacke das Rauchen als „Täter“ dingfest zu machen. Es gibt wohl hunderte potentielle Risikofaktoren für dieses Leiden – und ebenso viele Gene, die dort mit hinein spielen (z.B. haben Studien zufolge Schwarze in den USA ein höheres Risiko). Wir empfehlen den Besuch des „Heart Attack Grill“ in Las Vegas: Dort gibt es den kalorienreichsten Hamburger der Welt und rauchen darf man auch.

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Ein Bild, das vom letzten Casting für einen Horrorfilm übrig geblieben zu sein scheint. Die ungesunde Gesichtsfarbe als ständiges Stilmittel: Bleich wie Gevatter Tod kriecht der Raucher durch sein Leben. Fernab der Realität, aber das Kopfkino der hauptberuflichen Tabakbekämpfer spielt sich ohnehin in einer Parallelwelt ab. Und zwar in einer, wo sich – im Gegensatz zu Deutschland – die Lebenserwartung seit Einführung der Industriezigarette nicht verdoppelt hat.
Und übrigens nicht die feine Art, Behinderungen bzw. Behinderte für Anti-Rauch-Propaganda zu missbrauchen. „Diese Sujets vermitteln ein klischeehaftes und negatives Bild von Behinderung, die ich als diskriminierend empfinde“, sagte ein österreichischer Parlamentarier und Behindertenpolitiker zu diesen Bildern.
„Behindert ist man nicht – behindert wird man“? Raucher werden jedenfalls beim Ausleben ihres Lebensstils in zunehmendem Maße behindert. Von Staats wegen, aber auch durch die grassierende Neigung in der Gesellschaft, seine Mitmenschen zu gängeln.

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Günter Ropohl: Besorgnisgesellschaft. Hintergründe der Tabakbekämpfung, Parodos Verlag, Berlin 2014, ISBN: 978-3-938880-67-8

„Ob der Sterbende durch Schlaganfall oder Herzinfarkt in Minutenschnelle dahingerafft, ob er durch allgemeine Schwäche sanft entschläft, oder ob er wochen- und monatelang in hilflosem Schmerz dahinsiecht, das hängt von der Verfassung des Patienten und der Art der Erkrankung ab, nicht aber von möglichen Einfluss­faktoren der Krankheit. Ein lebenslanger Raucher, der an einem plötzlichen Herzinfarkt stirbt, hat einen schöneren Tod als der lebenslange Nichtraucher, dessen Organe nach und nach von aggressiven Metastasen befallen werden.“

Prof. Dr.-Ing. habil. em. Günter Ropohl, ehemaliger Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Technologie und Fachautor

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

… Ihren Nachbarn, Ihrem Pizzaboten, Ihrer Hausratte und allen, denen Sie zu nahe kommen, bis ins dritte Glied. Nicht nur das Netzwerk Rauchen hat die Umgebungsrauch-Hysterie längst als Brunnenvergifter-Lüge enttarnt. Die Legende vom gefährlichen „Passivrauchen“ schmilzt bei näherer und kritischer Betrachtung wie Schnee in der Sonne.
Schöne weiße Schminke oder Photoshop-Bearbeitung vermitteln zudem den falschen Eindruck, im Zusammenhang mit dem Rauchen würde man typischerweise in jungen Jahren aus dem Leben gerissen. Krankhaft übersteigertem Risikodenken wird so der fatale Weg bereitet. Doch soweit muss es nicht kommen. Zeigen Sie einfach den falschen EU-Belehrungen den Mittelfinger und lassen sich Ihren Lebensstil nicht verbieten.
Ob von den abgebildeten Personen, die sich nicht entblöden, mit der Ablichtung auf EU-Propagandamaterial ein bisschen Handgeld zu verdienen, jemand raucht oder Freunde hat, bleibt im Ungewissen.

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Herzliches Beileid zum Dahinscheiden des Uropas, der 99 geworden ist, viel geraucht und früher immer Helmut Schmidt gewählt hat. Apropos Altkanzler – der ist nun ganz kurz, nachdem er mit dem Rauchen aufhören musste, gestorben. Als Nichtraucher wäre er auch nicht älter geworden, es wäre ihm nur länger vorgekommen. Auf die Frage, ob er je mit dem Rauchen aufhören wollte, antwortete er mal: „Nee. Ich bin doch nicht verrückt.“ Auch seine Stellungnahmen zum Thema haben sich immer wohltuend von der „Hysterie“ um den Tabak abgehoben. Auf die Frage, ob er jungen Leuten (siehe den auf dem Foto Abgebildeten) vom Rauchen abraten würde, antwortete er: „Ich würde niemandem unerbetene Ratschläge geben.“ Seine Nachfolger in der heutigen Politik hingegen ereifern sich, immer extremer ins Private hineinzuregulieren und sogar Produktpackungen damit zu verunstalten, statt öffentliche Probleme zu lösen.

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Bildquelle: aboutpixel.de / Hochzeit © Andreas Reimer

„Neben der Beleidigung der Verbraucher, die den irreführenden Ekelfotos ausgesetzt sind, stellt die verstärkte Verunstaltung der Schachteln einen inakzeptablen Eingriff in die wirtschaftliche Freiheit der Hersteller dar, die längst nicht mehr Herr über Inhalt und ihrer Ware sind. Da es die in der US-amerikanischen Verfassung garantierte Meinungsfreiheit unzulässig beschneidet, wenn man gegen seinen Willen zu Äußerungen gezwungen wird, hat […] ein hohes US-Berufungsgericht die Schockbilder vor der Einführung gestoppt.“

Christoph Lövenich, Politologe, Redakteur und Publizist

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Wie ein „ungeborenes Kind“ sieht die abgebildete Person, welches dramatische Leiden ihr auch widerfährt, nicht gerade aus. Insofern ein klassischer Missgriff. Aber man ist sich ja zu nichts zu Schade, um künftigen Eltern Schrecken einzujagen.
Ansonsten: „Ungeborene Kinder“ gehört eigentlich zum Vokabular der Abtreibungsgegner, korrekt wären Begriffe wie Embryo oder Fötus. Aber auch Grüne und „Linke“, sonst gerne dogmatisch, nehmen das in diesem Fall gern in Kauf, solange es gegen die Raucher geht.

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Nicht gerade „tongue in cheek“, diese Abbildung, um die Angelsachsen zu zitieren, von denen die Antiraucherpropaganda meistens kommt. Wer da weshalb ein Problem hat, Raucher, Nichtraucher oder sonstwas, geht aus dem Bild nicht hervor. Aber es soll nun mal der Eindruck entstehen, dass der Genuss einer Zigarette, Zigarre oder Pfeife Derartiges mit sich brächte. Und der Verzicht führt zur Seligkeit. Wer’s glaubt. Apropos Zunge: Dieselbe Weltgesundheitsorganisation (WHO), die die Tabakbekämpfung (Tobacco Control) weltweit koordiniert – und damit auch die Ekelbilder – sieht auch bei Fleisch wie Innereien potentielle Krebsgefahr.

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demoschild_web„Gerade die Ekelbilder dienen primär einem einzigen Zweck: der Angstmache. Jetzt soll sich durch Brechreiz und Schocktherapie der Erziehungseffekt einstellen, den all die schriftlichen Warnhinweise und „Aufklärungskampagnen“ bei den letzten unbelehrbaren Rauchdelinquenten nicht erreichen konnten. […] Mit diesem neuen Politikmodus geht ein gigantisches Umerziehungs- und Entmündigungsprogramm einher, bei dem Brüssel das europäische Epizentrum ist.“

Johannes Richardt, Redaktionsleiter des Magazins „Novo“

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Von diesen ganzen Bildern stumpft man langsam ab. Immerhin ist das „Raucherbein“ durch die Schockbilder zurück. Früher standardmäßig immer erwähnt als kleiner Bruder des Lungenkrebses, hatte es zuletzt an Prominenz eingebüßt. Vielleicht, weil es gar nicht so sehr direkt mit dem Tabakgenuss, sondern eher mit Diabetes und Fettstoffwechselstörungen zu tun hat? Man spricht übrigens auch von der „Schaufensterkrankheit“, insofern gehören auch Schaufenster zur Gruppe der Betroffenen.
Da Diabetes als einer der Hauptrisikofaktoren für das sogenannte „Raucherbein“ gilt: Werden solche Fotos demnächst auch auf Medikamentenpackungen für Diabetiker erscheinen? Nein, natürlich nicht. Die Pharmaindustrie, in den letzten 25 Jahren wesentlicher Finanzier der Anti-Raucher-Hetze nimmt doch keine Nachteile in Kauf, sondern will sich bereichern. An Nikotinmitteln (Kaugummis, Pflaster usw.) wie auch Psychopharmaka, die in einer zunehmenden nichtrauchenden Gesellschaft immer reißenderen Absatz finden. Nicht umsonst hat mal jemand die Zigarette als das „Psychopharmakon des kleinen Mannes“ bezeichnet.

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Das wäre natürlich eine Katastrophe. Womöglich entsteht so ein neuer Albert Einstein, ein neuer Helmut Schmidt oder wieder eine Coco Chanel. Das geht gar nicht. Am besten man sterilisiert alle Raucher, wie früher die Alkoholiker im Dritten Reich. So entsteht eine schöne neue Nichtraucherwelt.
Man will Eltern mit aller Macht das Rauchen verleiden. Es gibt aber auch Kinder, die gerade wegen des Rauchens der Eltern nie anfangen und solche, die trotz Nichtrauchereltern später zur Tabakware greifen. Siehe: homosexuelle Kinder heterosexueller Eltern. Nun ist es in den meisten westlichen Kreisen erfreulicherweise keine Schande mehr, einen schwulen Sohn oder eine lesbische Tochter zu haben, aber jetzt sind Raucher die Ausgegrenzten.
Nicht selten werden auch die Kinder von Lehrern, Architekten, Dicken oder Juden zu ebensolchen. Wen stört’s? Natürlich die Anhänger der „tabakfreien Welt“, die nicht eher ruhen wollen, bis der letzte Raucher vom Antlitz dieses Planeten verschwunden ist. Den Gesundheitsministern, der WHO und nicht zuletzt der Pharmaindustrie soll man gefälligst nichtrauchenden Nachwuchs schenken. Ihr könnt uns mal.

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Foto: Lewis Hine (1874-1949)

„Der Durchschnitts-verbraucher wird die Bilder genauso ignorieren wie die Texte, und der ästhetisch anspruchsvolle Raucher hat ja längst die Hilfsmittel, um auch dieser neuesten Zumutung zu entgehen. Freilich bleibt das Kopfschütteln, mit welchen Albernheiten sich die Eiferer für die ‚tabaklose‘ Welt abgeben, finanziert natürlich aus Steuermitteln, die kaum ein europäischer Bürger ihnen aus freien Stücken gönnen würde.“

Prof. Dr.-Ing. habil. em. Günter Ropohl, ehemaliger Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Technologie und Fachautor

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Perfider Trick: Viel halten die halten die helle Lunge für die „saubere“ eines Nichtrauchers und die dunkle für die „verschmutzte“ eines Rauchers. Die Wahrheit sieht anders aus: „Diese Schock-Lungen, die immer gezeigt werden oder auch auf den Zigarettenpackungen abgebildet werden, das gibt es so nicht, nein“, sagt Prof. Michael Tsokos, Chef der Rechtsmedizin an der Charité. „Es gibt keine Raucherlunge. Die Lunge von einem, der 20, 30 Jahre lang geraucht hat, sieht genauso aus wie von einem, der sein Leben lang an der Autobahn oder in Berlin gewohnt hat.“
Übrigens hat man für derartige Ekelfotos schon Schweinelungen genutzt. Die Manipulation kennt keine Grenzen. Und so schlecht können die Lungen von Rauchern doch nicht sein, wenn man sie erfolgreich in Nichtraucher transplantiert…
Dennoch bleibt die Lunge der Damen und Herren Tabakfeinde liebste Obsession. Geht sie aber nichts an, denn: „Meine Lunge gehört mir!“.

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Wer weiß, wo man diesen Kauleistenträger aufgegabelt hat. Viele Ärzte sind an Nebenverdiensten immer interessiert, und vielleicht kursieren solche Bilder ja auf einem speziellen Schwarzmarkt. Unter dem Titel „Smoking Teeth“ findet man übrigens Warnungen vor Amalgamplomben im Mund. Hat aber mit Tabak nichts zu tun.
Hier scheint eher die Zahnhygiene zu fehlen als dass viel geraucht wurde. Da bringt einem die bravste Enthaltsamkeit nichts, wenn meilenweit keine Zahnbürste in Sicht ist. Vielleicht sollte die EU diese Person aufspüren und ihr lebenslang Zahncreme spendieren? Wäre jedenfalls eine sinnvollere Ausgabe als die ganzen Ressourcen, die in die Tabakbekämpfung fließen.

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Romano Grieshaber: Passivrauchen – Götterdämmerung der Wissenschaft, Publikom Z, Kasel 2012, ISBN 978-3-00-037605-4

„Als Präventionsfachmann muss ich Ihnen sagen, dass das ehrenwerte Ziel, mit solchen Mitteln aus möglichst vielen Rauchern glückliche und gesunde Nichtraucher zu machen, auf diese Weise gar nicht erreicht werden kann. […] Gleichzeitig werden ihnen dazu noch potentiell krankmachende Botschaften vermittelt, denn dass Angst vor Krankheit selbst ein Krankheitsauslöser sein kann (sogenannter „Nocebo-Effekt“) und dass dasselbe auch für die soziale Isolation gilt, in die Raucher wissentlich getrieben werden sollen, um sie damit unter Druck zu setzen, Nichtraucher zu werden, ist ebenfalls längst nachgewiesen.“

Prof. Dr. med. Romano Grieshaber, ehemaliger Leiter der Prävention und Forschung der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN)

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Wir lieben Tabak, ihr hasst ihn. Die Liebe wird siegen.

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